33 Tipps, wie Sie die Welt verbessern können
- Joel Geu
- 7. Juni 2016
- 3 Min. Lesezeit
Die 33 Tipps, wie Sie die Welt verbessern können, stammen von der Deutschen Wirtschaftswoche, einem Beitrag vom 03. Juni 2013. Im folgenden möchte ich die 33 Tipps nicht nur aufzählen, sondern einige erläutern und reflektieren. Ziel dieses Beitrags ist es, allen etwas mitzugeben. Jeder kann etwas tun, um die Welt zu verbessern :)- natürlich können Sie sämtliche 33 Tipps in der Quellenangabe am Ende des Beitrags nachlesen. Infolge der Länge des Blogbeitrags, kann ich mich hier nur auf 3 Tipps beziehen, welche ich zu befolgen versuche.

Quelle: Wirtschaftswoche 2013
Ernährung
1. Nachhaltig Fleisch und Fisch essen
Gerade beim Fisch kann man sich informieren und darauf achten, dass man bedrohte Arten nicht einkauft und verzerrt.
Leider habe ich keine Zahlen von der Schweiz gefunden. Die Zahlen von Deutschland hingenen sprechen für sich:
"85 Prozent der Deutschen essen nahezu jeden Tag Fleisch. Im Schnitt sind das pro Person vier Rinder, vier Schafe, zwölf Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner über das ganze Leben verteilt. Vor allem der Transport von Futtermittel sorgt für gewaltige CO2-Ausstöße. Denn gerade preiswerte Futtermittel stammen oft aus Soja-Monokulturen, wie sie auf riesigen Feldern in Lateinamerika angebaut werden. Von hier werden Mastbetriebe auf der ganzen Welt versorgt – auch Bio-Höfe. Die Landwirte, die ihr Bio-Fleisch mit einem EG-Siegel ausstatten, dürfen bis zu 50 Prozent der Futtermittel aus ökologischer Erzeugung hinzukaufen. Biopark und Naturland verbieten den Einsatz von Soja als Futtermittel. Der Verband Neuland fordert keine ökologischen Futtermittel, jedoch müssen die Mittel zu 100 Prozent aus heimischer Produktion bezogen werden."
Ich persönlich bin mir nicht bewusst gewesen, was der Fleischkonsum für nachhaltige Folgen hat. Da ich Fleisch aber gerne mag, kaufe ich es eigentlich fast nur in der Dorfmetzgerei und kenne auch die Herkunft. Hier noch ein kleines Video zur angesprochenen Thematik des Fleischkonsums.
2. Vorausschauend Auto fahren, früh schalten
Den zweiten Aspekt von 33 Tipps, welche ich in diesem Blog thematisieren möchte, ist das Autofahren. Da ich selber Autofahrer bin und infolge meines Wohnorts rein mit dem ÖV eine halbe Ewigkeit hätte, bis ich in Bern ankommen würde, gebe ich wenigstens Acht darauf, beim Benzin zu sparen und damit verbunden auch ökologisch zu fahren.
"Wer vorausschauend Auto fährt, kann jede Menge Sprit sparen. Ein Beispiel: Vor einer roten Ampel frühzeitig vom Gas gehen und die Bremswirkung des Motors ausnutzen, in dem nicht ausgekuppelt wird. Moderne Fahrzeuge sind sogar mit einer sogenannten Schubabschaltung ausgerüstet. Die Technik unterbricht die Treibstoffzufuhr, so dass tatsächlich nicht ein Tropfen Kraftstoff verbraucht wird. Auch das konsequente Schalten in einen früheren Gang bei etwa 2000 Umdrehungen spart Sprit, da der Motor so mit seinem besten Wirkungsgrad arbeitet. Außerdem lohnt es sich schon bei kürzesten Wartezeiten – zum Beispiel an der Ampel – den Motor auszuschalten. Zehn bis zwanzig Sekunden reichen schon aus."
Ich persönlich finde den Tipp hilfreich. Selber schalte ich immer so bei 2000-2500 Umdrehungen und fahre stets im höchstmöglichen Gang. Unnötiges Bremsen versuche ich auch zu vermeiden, den Wagen am besten rollen lassen, dann kann man wirklich einsparen. Natürlich leidet der Fahrspass. Unnötiges Beschleunigen gilt es ebenfalls zu vermeiden.
3. Weniger shoppen, Kleidung länger tragen
Dies ist vielleicht ein Punkt, wo viele Menschen sich nicht bewusst sind, dass sie hier wirklich etwas für die Nachhaltigkeit tun können. Da ich persönlich onehin nicht gerne einkaufen gehe, kommt mir dieser Tipp sehr gelegen und ich kann wirklich etwas damit anfangen. Ich persönlich gebe Kleider immer weiter - Keider wegschmeissen - das habe ich, so glaube ich zumindest, noch nie gemacht. Auch die Sammelstellen bei uns im Dorf sind sehr gut eingerichtet. Da kann man hingehen und diese einfach weggeben.
"Wegwerfen und Neukaufen ist an der Tagesordnung: Der durchschnittliche Europäer verbraucht im Jahr 20 Kilogramm Textilien, der Amerikaner sogar 35, schreibt Textil-Experte Andreas Engelhardt in seinem Buch Schwarzbuch Baumwolle. Allzu oft landet durchaus noch tragbare Kleidung einfach im Müll. Wer gewisse Kleidungsstücke aus modischen Gründen nicht mehr tragen mag, sollte sie dennoch nicht einfach wegwerfen. Alternativen sind die Altkleidersammelstellen, der Kleidermarkt und die Oxfam-Shops. Bei den Altkleidersammelstellen ist allerdings Vorsicht geboten: Nach Informationen der Bild-Zeitung stellen immer häufiger Betrüger illegale Container auf. Angeblich sind fast 40 Prozent der Container in Deutschland nicht legal aufgestellt."
Zusammenfassung
Es ist sicher lohnenswert, den folgenden Link anzucklicken und die 33 Tipps durchzugehen. Ich bin mir ganz sicher, dass auch ihr Tipps findet, welche ihr befolgen könnt. Mir persönlich war es überhaupt nicht bewusst, was für Folgen mein Handeln eigentlich nach sich zieht. Selbstverständlich kann man kaum allen 33 Tipps gerecht werden, jedoch gibt es bestimmt Möglichkeiten, wo auch ihr etwas für die Nachhaltigkeit tun könnt, um etws für künftige Generationen zu tun, sprich nachhaltiger zu leben.